Wie verändert Künstliche Intelligenz die Arbeitswelt, und was brauchen Beschäftigte, um diesen Wandel aktiv mitzugestalten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Leonie Gebers, seit März 2018 beamtete Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Zuvor war sie unter anderem im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, im Auswärtigen Amt, in der SPD-Bundestagsfraktion und im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend tätig.
Mit Blick auf KI und Weiterbildung betont sie: „Künstliche Intelligenz verändert unsere Arbeitswelt tiefgreifend: Tätigkeiten wandeln sich, Anforderungen steigen und neue Berufe entstehen. Deshalb braucht es einen starken Fokus auf Qualifizierung und lebenslanges Lernen. Weiterbildung wird somit zum Schlüssel unserer Zeit. Sie ist kein Zusatz mehr, sondern die Grundlage dafür, dass Menschen den technologischen Fortschritt aktiv mitgestalten und davon profitieren. Für alle Beschäftigten ist es zunehmend wichtig, mit dem Werkzeug KI arbeiten zu können. Menschliches Urteilsvermögen, Verantwortung, Werte und Kontrolle bleiben dabei unerlässlich – insbesondere in sensiblen Bereichen. Kompetenzaufbau, Befähigung, Teilhabe und Mitbestimmung der Beschäftigten sind genauso zentral wie Investitionen in technische Infrastruktur – damit aus technologischem Fortschritt sozialer Fortschritt wird.“
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